Newsletter Dezember

Liebe Besucherinnen und Besucher,
die Anrufe und E-Mails werden weniger drängend, die Büros leerer, und einige Kolleginnen und Kollegen befinden sich unerwartet im „Corona-Urlaub“ – wir wünschen auf diesem Wege gute Besserung!
Außen ist gefühlt seit Oktober Kaminwetter (zumindest bei uns in Bremen). Es ist also Zeit für einen Newsletter – den letzten des Jahres 2023 – während Weihnachten schon vor der Tür steht.
Wir möchten uns daher bei Ihnen und Euch bedanken für alles, was wir 2023 zusammen geschafft haben. Für Interesse, Vertrauen und immer mehr Langmut und Geduld, die jedem auf seine Weise abgefordert wird in diesen Tagen. Mit einem großen Dank für die guten Gespräche, wertvollen Impulse und die angenehme und inspirierende Zusammenarbeit verabschieden wir das Jahr 2023.


Neue Fachkräfte und alte Bekannte
Engeland hat sich wieder verstärkt um zwei neue und sympathische Kolleginnen und Kollegen an Bord: Kathrin Jasinski und Andreas Makowka haben uns das Vertrauen geschenkt und werden als neue Fachkräfte für Engeland Engineering die Projekte für industrielle Energie- und Kältetechnik voller Kompetenz und mit hoher Motivation fortführen. Für Sie ändert sich durch die neuen Ansprechpersonen nichts an unserer gewohnt hohen Qualität im Projektmanagement.
Leider verabschieden sich bundesweit viele ältere Fachkräfte durch die politischen Anreize frühzeitig aus dem Arbeitsleben, was Fachkräftemangel und Arbeitsbelastung der (noch) arbeitenden Bevölkerung zusätzlich erhöht. So ist es der Anpassungsfähigkeit von Planerinnen und Planern, Ausrüstern, Anlagenbauern sowie Betreiberinnen und Betreibern zu verdanken, dass unser Markt sich bislang weitgehend resilient zeigen konnte.
Wir sehen einen erfreulichen Trend zu einer verstärkt konstruktiven und partnerschaftlichen Zusammenarbeit. Damit können die Energie der jungen und die Erfahrung der alten Kolleginnen und Kollegen ein Umfeld schaffen, welches es neuen Fachkräften ermöglicht, sich in unserer Branche zurechtzufinden und ergebnisorientiert zu arbeiten.

Rückblick und Ausblick in die Branche

Das Jahr 2023 hat wieder einmal diejenigen Lügen gestraft, welche behaupten, dass unsere Branche „langweilig“ sei, weil es nichts Neues geben würde in der Kältetechnik. Als Beteiligte sehen wir das anders:
Die Wärmepumpe, alle Jahre wieder, ist diesmal gekommen, um zu bleiben. Wir von Engeland Engineering sehen uns immer öfter mit der Anforderung konfrontiert, die zentrale Wärmeversorgung der Betreiberinnen und Betreiber zu planen. Hierzu arbeiten wir aktuell an vier Projekten – und mehr sind auf dem Weg. Dies schließt auch – wer hätte das gedacht – den Ersatz der Dampfversorgung mit natürlichen Kältemitteln mit ein. Wir bewegen uns also auch hier weiter.
CO2 hat sich nicht nur in den Kältezentralen, sondern auch in den Köpfen etabliert als natürliches Kältemittel. Die Photovoltaik ändert hier einige Glaubenssätze.
Die natürlichen Kältemittel sind seit PFAS (per- und polyfluorierte Alkylverbindungen) nun nicht mehr zu schlagen: Selbst abseits des gewerblichen Bereichs wird das jetzt so gesehen. Leider herrschte hier in letzter Zeit viel Unwissenheit – möglicherweise beeinflusst durch Lobbyisten –, die sich langsam aufzulösen scheint.
Reden wir beispielsweise von den HFO (Hydrofluorolefine), Ihren Mischungen und zum Beispiel R1234ze, so hat dieses Kältemittel eine untere und obere Explosionsgrenze, wirkt erstickend und tödlich, ist hoch wassergefährdend und verfügt über die mit Abstand gefährlichsten und tödlichsten Zersetzungsprodukte. Es ist also höchst umweltschädlich und gefährlich. Darüber hinaus ist seine Effizienz schlechter als Anlagen mit natürlichen Kältemitteln. Wer dies nicht glaubt, den überzeugen Sicherheitsdatenblätter und auch wir gerne vom Gegenteil.
Im Ausblick auf das kommende Jahr können wir versichern, dass die Anfragetätigkeit aus der Industrie weiterhin hoch bleibt und Anlass zum Optimismus gibt. Einzig die Lieferketten bleiben bei einigen Großunternehmen eine Herausforderung. Der Mittelstand hingegen konnte hier im vergangenen Jahr seine überragende Resilienz und Leistungsfähigkeit zeigen.
PFAS und Dekarbonisierungsbestrebungen, welche auch international verfolgt werden, sorgen für ein günstiges Geschäftsumfeld. In diesem Sinne blicken wir mit Ihnen gemeinsam zuversichtlich auf das kommende Geschäftsjahr und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.
In diesem Sinne beste Grüße und auf ein Wiedersehen im Jahr 2024,
Ihr Jan H. Engeland
Inhaber Engeland Engineering