Fehler und Abhilfe

Wir bringen Ihr Projekt zu einem guten Ende. Sollten Sie nicht sicher sein, ob die Leistung umfänglich erstellt wurde, mal nicht weiterwissen oder keine Zeit haben – wenden Sie sich an uns! Wir werden revisionssicher Stellung nehmen.

 

Erläuterungen zum Sachverständigenwesen in Deutschland

Die Bezeichnung „öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger“ ist gesetzlich geschützt; die Bezeichnung „Sachverständiger“ nicht.
Zum besseren Verständnis seien hier die wichtigsten Unterschiede zwischen den verschiedenen Bezeichnungen erläutert.

 

a. Sachverständige nach § 36 Gewerbeordnung [öffentlich bestellt und vereidigt]

Eine Bestellungskörperschaft (IHK, Ingenieur- oder Architektenkammer) prüft nach einem Qualifikationsverfahren die fachliche und persönliche Eignung des Antragstellers:

  • Die besondere Sachkunde im Bestellungsgebiet
  • Die Fähigkeit zur Gutachtenerstellung
  • Fachlich-rechtliche Kenntnisse
  • Forensische Fähigkeiten
  • Objektivität und Vertrauenswürdigkeit als persönliche Eignung

Durch Gutachten, Referenzen und Prüfungen werden diese Eigenschaften und Fähigkeiten abgefragt. Die Bestellung gilt jeweils für fünf Jahre und wird durch die Bestellungskammer laufend überwacht.

Fachliche und persönliche Kompetenz stehen im Vordergrund

Das Führen des Logos des IFS, Institut für Sachverständigenwesen, ist den öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen vorbehalten; in unserem Fall:

 

b. Sachverständige für Spezialgebiete [z.B. § 29a / AwSV]

Behörden und Gewerbeaufsichtsämter erteilen die Berechtigung, diese Bezeichnung zu führen. In der Kältetechnik sind hier interessant

  • Sachverständige nach § 29a BImSchG
  • Sachverständige nach AwSV (Wasserrecht)

Diese Sachverständigen besitzen einen Prüfungsauftrag und sollen in der Lage sein, Prüfungen auf Einhaltung der Vorschriften, bzw. Gesetze durchzuführen.
Die Erlaubnis zur Prüfung und zur Führung der Bezeichnung beschränkt sich auf das jeweilige Vorschriftenwerk.

Prüfungskompetenz und Vorschriftenkenntnis stehen im Vordergrund

 

Bestellungsprozess

Den Prozess zur öffentlichen Bestellung (a) kann jeder anstreben und durchlaufen, der die geforderten Kenntnisse und Voraussetzungen mitbringt.

Die Bestellung zum Spezialgebiet (b) wird verliehen, nachdem man die geforderte Anzahl Gutachten vorlegt und eine Prüfung absolviert. Da man ohne Bestellung nicht prüfen kann, gibt es hier die „Henne-Ei-Problematik“. Durch die Zusammenarbeit mit einer Bestellungskörperschaft ist es möglich, diesen Konflikt aufzulösen.

Wir schauen nach Fehlern und schaffen Abhilfe